Alltag einer Sprachfördergruppe im Süden des Landkreises Calw

 

Viele Jahre bis zur staatlichen Beendigung dieser Möglichkeit im Juli 2017  gab es für die Erstklässler in Haiterbach die Möglichkeit, einmal in der Woche für ein bis zwei Stunden eine intensive Unterstützung des Schriftspracherwerbs zu erhalten.

Die Kleingruppe bestand in der Regel aus maximal 8 Kindern, die innerhalb des Projekts SCHULREIFES KIND im Kindergarten schon an einer Förderung teilnahmen, sowie Kindern, bei denen sich in den ersten Schulwochen zeigte, dass sie eine individuelle Zuwendung benötigen.

Eine Lehrerin des Sprachheilzentrum Calw und der Burgschule GWRS Haiterbach arbeiteten gemeinsam im Tandem mit einem individuell auf die Erfordernisse der Kinder abgestimmten Förderkonzept. 

Die Sprachfördergruppe startete immer mit einem ritualisierten Ablauf und der Handpuppe OSKAR. 

 

Oskar ist immer dabei!

 

Die aus zwei bis drei Klassen zusammengewürfelten Kinder fühlten sich dadurch sehr schnell als Gruppe und übernahmen die Rituale.

                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

                                                                 

 Morgenkreis   und    Yoga-Übungen

Sprache und Bewegung standen in enger Verbindung. Mit gemeinsamen Liedern, Reimen und Yoga begann der Tag. Spezielle Übungen zu Reimen, Buchstaben, Lauten und Silben ergänzten zunächst spielerisch die Förderung. Gegen Ende der Einheit lernten die Kinder selbstständig kleine Aufgaben zu lösen. Die Förderinhalte orientierten sich am Lehrplan der ersten Klassen. 

                                                                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                     

 Leseübungen

 

Ziel der Unterstützung war, dass die Kinder in ihrem eigentlichen Klassenverband von den individuellen Fördermaßnahmen profitieren und selbstständig dem Unterricht folgen lernten. 

Viele Eltern suchten bei dem Lehrerinnentandem auch die Beratung, wie und in welchen Bereichen sie ihrem Kind die Anforderungen der ersten Klasse erleichtern können.

Besonders stolz waren die beiden Kolleginnen nach einem Sprachförderjahr, wenn Kinder, die noch vor einem Jahr Scheu zeigten, sich in der Kleingruppe zu äußern, sich nun auf der großen Bühne (vor mehreren hundert Zuschauern mit Mikrofon) in Sprechrollen den neuen Erstklässlern präsentierten.

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